Montag, Juli 06, 2020
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Schon seit einigen Jahren werden in der Akupunktur Softlaser (0,5 mW bis 100 mW) im roten Lichtbereich (ca. 650 nm) mit grossem Erfolg eingesetzt. Bei dem von mir verwendeten CEPES-Softlaser wird dieses Licht mit gepulsten Magnetfeldern kombiniert. Diese Kombination verbessert die bisherige Wirkung ganz entscheidend und so kann an der unteren Softlaser-Grenze von 0,5 mW gearbeitet werden.

Für diese Laserleistung ist grundsätzlich keine teure Laserbrille erforderlich. Ein direkter Blick in den Strahlengang des Lasers ist aber auf alle Fälle zu unterlassen, da dies zu Schäden an der Netzhaut führen kann.

In Japan und Russland wurde nachgewiesen, dass ein auf Akupunkturpunkte gerichteter Laserstrahl in den Meridianen weitergeleitet wird. Ein pulsierendes Magnetfeld mit physiologischer Pulsfrequenz hat auch eine sehr grosse Eindringtiefe in den Organismus und unterstützt die Laserbehandlung nachhaltig.

Insofern ist die Softlaser-Akupunktur in Kombination mit einem pulsierenden Magnetfeld gegenüber der klassischen Nadelung oder der elektrischen Stimulierung der Akupunkturpunkte als wirksamer zu bezeichnen. Einen Nachteil hat dies Art der Behandlung allerdings, die aktive Tonisierung oder Sedierung eines Akupunkturpunktes ist mit dem Laser nicht möglich. In meinen Augen wiegen aber die anderen Vorteile des Lasers diesen Nachteil auf und die Erfahrungen in der Praxis geben mir recht.

M. Bischof fasst in seinem Standardwerk “Biophotonen - Das Licht in unseren Zellen”, Mai 1998, die Wirkungen und Anwendungen eines Softlasers wie folgt zusammen:

“Erfahrungen und wissenschaftliche Ergebnisse zeigen, dass schwaches Laserlicht eine hochwirksame Stimulierung der regenerativen Prozesse im Organismus auslösen kann und systemische, nicht nur lokale Wirkung besitzt. 
Wundheilung mit Laserlicht ist heute die am besten erforschte und häufigste klinische Anwendung der Softlasertherapie. Sowjetische Forscher wiesen eine solche Stimulierung auch für Knochenbrüche nach. Spitäler in der ehemaligen Sowjetunion, in Ungarn und vereinzelt auch im Westen benutzen heute die Lasertherapie mit grossem Erfolg bei Hauttransplantationen, Verbrennungen und Hautkrankheiten, bei gewöhnlichen, aber auch bei unheilbaren Wunden, Geschwüren und Knochenbrüchen, darüber hinaus aber auch zur Behandlung von Asthma, inneren Störungen und Verletzungen (Bluthochdruck, entzündliche Darmkrankheiten und Magengeschwüre, Gelenk- und Stoffwechselkrankheiten), neurologischen und selbst psychologischen Leiden und in der Schmerztherapie.”

 

 

Der CEPES-Laser findet bei mir seinen Einsatz in der Akupunktur-Behandlung, der Durchblutungsförderung bei Wunden und Verbrennungen und bei der Narbenentstörung.