Montag, Juli 06, 2020
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Die Homöopathie basiert auf der Beobachtung, dass ein Wirkstoff, welcher, in grossen Mengen verabreicht, in einem gesunden Lebewesen bestimmte Krankheitssymptome hervorruft, bei einem kranken Lebewesen, das die gleichen Symptome hat, diese Beschwerden erleichtern oder zum Verschwinden bringen kann.

Um Vergiftungen zu vermeiden, werden homöopathische Mittel in minimalen Dosen verabreicht. Dabei ist zu beachten, dass je stärker die Verdünnung ist, desto grösser ist die Wirkung. Wichtigster Grundsatz der Homöopathie ist die Behandlung des ganzen Lebewesens. So werden sowohl die körperlichen Merkmale als auch die Charaktermerkmale und die aktuelle seelische Situation für die Mittelfindung miteinbezogen. Da jedes Lebewesen auf seine Krankheit anders reagiert, ist es möglich, dass Lebewesen mit dem gleichen Krankheitsbild unterschiedliche homöopathische Mittel bekommen. Umgekehrt wird das gleiche Mittel wiederum zur Behandlung verschiedener Krankheitsbilder eingesetzt.

Wichtig bei der Behandlung eines Tieres ist hier die intensive Befragung des Besitzers. Dem Besitzer muss klar sein, dass jedes Detail wichtig sein kann. So können auch ganz spezielle Eigenheiten seines Tieres zur korrekten Mittelfindung beitragen.

Ich verwende für die Befragung einen sehr umfangreichen Fragebogen, der vom Besitzer auch selber ausgefüllt werden kann. Der ausgefüllte Fragebogen wird von mir ausgewertet und daraus folgt die Repertorisierung bzw. die Mittelfindung.